Lippenherpes – Verlauf, Behandlung und Vorbeugung

Für viele Menschen ist der Lippenherpes  ein immer wieder auftretendes Problem. Der Lippenherpes ist nicht nur unschön, sondern oft auch schmerzhaft. Wer dann mit solch einem Herpes an der Lippe beruflich oder sozial in Kontakt zu anderen Menschen steht, der fühlt sich oft gehemmt und unattraktiv.

Falls du auch zu den Betroffenen gehörst: Diese Einschränkungen musst du nicht einfach hinnehmen. Eigne dir mit Hilfe dieses Artikels etwas mehr Wissen über den Lippenherpes an und lerne dabei, wie du das Problem bekämpfen kannst.

Lippenherpes und sein Verlauf

Für eine frühzeitige Behandlung ist es zuerst einmal wichtig, den Verlauf eines Lippenherpes näher zu betrachten. Denn je nach Phase des aktuellen Ausbruches gibt es verschiedene Mittel, die man am besten einsetzt.

Stadium 1

Zu Beginn einer Infektion ist meist noch nicht viel sichtbar. Oft haben die Betroffenen ein Gefühl von Spannung in der Lippe, häufig begleitet von einem Brennen, Kribbeln oder Jucken. Seltener kommt es auch vor, dass sich die Lippen taub anfühlen.

Nach unserer Auffassung ist dies der beste Zeitpunkt, den Lippenherpes zu bekämpfen. Für dieses Stadium gibt es wirklich hervorragende Mittel, die den Lippenherpesausbruch eindämmen können. Dies sind zum Beispiel einfaches Wasserstoffperoxid (3%ige Lösung; gibt es in der Apotheke oder Drogerie), sowie auch der Herpotherm Lippenstift, der mit kurzer Hitze an der betroffenen Stelle die Viren abtötet und so das Fortschreiten der Infektion vermeidet.

Während die Viren gegen Produkte aus der Apotheke, wie zum Beispiel Aciclovir, resistent werden können, verlieren diese Mittel nie ihre Wirksamkeit.

Darüber hinaus gibt es viele Nutzer, die bereits in diesem Stadium von besseren Erfolgen als bei der Nutzung von Cremes mit dem Wirkstoff Aciclovir berichten. Beachte bitte, dass Cremes gegen Lippenherpes eine ungewünschte, feuchte Umgebung herstellen, was die Eindämmung erschwert.

Stadium 2

In der zweiten Phase der Infektion bilden sich nun die ersten Bläschen auf der Lippe. Diese sind mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt. Deine Lippen fühlen sich nun prall und unangenehm an.

Die unserer Meinung nach besten Mittel in diesem Stadium sind Zitronenmelissen-Öl und Teebaumöl  (gibt es z.B. bei Amazon). Diese wirken in diesem Stadium am besten, denn beides ist desinfizierend und antibakteriell.

Stadium 3

Wenn die Herpesbläschen aufplatzen, ist der Höhepunkt der Infektion erreicht. Die Flüssigkeit, die nun austritt, ist hochgradig ansteckend. Du solltest besonders aufpassen, dass du die Flüssigkeit nicht auf Gegenstände oder an andere Personen verteilst und diese auch infizierst.

In diesem Stadium hilft dir nur noch, die Viren nicht unabsichtlich im Gesicht zu verteilen und abzuwarten. Wer unbedingt etwas tun will, sollte weiterhin auf Zitronenmelisse oder Teebaumöl setzen und diese auch rund um den Infektionsherd auftragen, damit sich auf der umliegenden Haut keine Superinfektion bildet. Dieser Tipp ist insbesondere für Patienten mit Neurodermitis  wichtig, denn hier kommt es häufig zu einer solchen Superinfektion und es besteht sogar die Gefahr, dass der Herpes ins Auge überspringt, was letztlich sogar zur Erblindung führen kann.

Stadium 4

In der vierten Phase kommt es nun zu einer Bildung von Krusten auf der Lippe. Der Lippenherpes ist nun auf dem Rückzug.

Ab jetzt empfiehlt sich eine intensive Pflege der Lippe, zum Beispiel mit Vitamin E-Öl oder einem Lippenstift mit Manuka. Das Abheilen der Lippe lässt sich so um einige Zeit verkürzen.

Besser als heilen: dem Herpes vorbeugen

Sind wir uns einig, wenn ich sage, es ist die beste Lösung, wenn gar kein Herpes mehr ausbricht? Du denkst, das kann nicht klappen? Doch!

Einem Ausbruch von Lippenherpes kann man gezielt mit wenigen Dingen vorbeugen und kommende Ausbrüche zum Teil ganz verhindern, bzw. zumindest deutlich abschwächen.

Wichtig ist, das Immunsystem zu stärken und Stress zu vermeiden. So solltest du regelmäßig Pausen und Ruhetage einlegen, gesund und vitaminreich essen und mehrmals pro Woche Sport treiben.

Ein besonders wichtiger Punkt ist es übrigens, auf Lebensmittel zu verzichten, die L-Arginin enthalten. Diese Lebensmittel können den Herpes reaktivieren, wenn das Verhältnis von L-Arginin zu L-Lysin im Körper gestört ist. Es ist also wichtig, L-Lysin-haltige Lebensmittel zu verzehren, bzw. ein Nahrungsergänzungsmittel mit L-Lysin einzunehmen.

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Neurodermitis Creme gegen die Hautkrankheit

Zur Neurodermitis Behandlung gehört in aller Regel eine wirkungsvolle Creme. Für die tägliche Pflege ist dabei erst einmal keine spezielle Neurodermitis Creme nötig. Neurodermitis-Patienten sollten ihre Haut täglich mit einer stark rückfettenden Lotion einreiben, am besten direkt nach dem Duschen bei noch nasser Haut. Je trockener die Haut ist, umso fettreicher sollte die Lotion sein. Dabei greifen Neurodermitis-Patienten zu einer Creme, die frei von Parfümen und anderen potenziell hautreizenden Zusatzstoffen ist. Auch Seifen und Duschgels sollten für empfindliche Haut geeignet sein und auf Duftstoffe verzichten. Seifenfreie Waschgels eignen sich am besten für Neurodermitis-Haut. Auch Cremes mit Harnstoff (Urea) können zur Hautpflege eingesetzt werden, sollten aber bei akuten Schüben vermieden werden, da sie auf entzündeter Haut unangenehm brennen. Die regelmäßige Hautpflege heilt Neurodermitis zwar nicht, verbessert aber das Hauptbild insgesamt.

Bei einem akuten Schub ist dann eine spezielle Neurodermitis Creme notwendig. Häufig zur Neurodermitis Therapie eingesetzt wird eine Neurodermitis Creme mit Kortison. Das natürliche Hormon aus der Nebennierenrinde hemmt Entzündungen. Patienten tragen die Kortisoncreme regelmäßig dünn auf die betroffenen Hautstellen auf, was den Juckreiz und die Symptome mildert. Die längere Neurodermitis Behandlung mit einer Kortisoncreme darf nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Nach einem längeren Behandlungsszeitraum muss das Kortisonpräparat schleichend abgesetzt werden. Für Patienten ab dem 3. Lebensjahr kann zudem eine Neurodermitis Creme mit Tacrolimus und Pimecrolimus zum Einsatz kommen. Diese Inhaltsstoffe lindern die Neurodermitis Symptome wirkungsvoll. Der Einsatz von 0,1-prozentigem Tacrolimus wird jedoch erst ab dem 17. Lebensjahr empfohlen.

Blutkrebs Symptome, die auf Leukämie deuten

Blutkrebs, auch als Leukämie bezeichnet, lässt sich unterscheiden in Formen mit akutem Verlauf und Krankheitsformen mit chronischem Verlauf. Ein schnelles Erkennen der Blutkrebs Symptome hilft bei der Diagnose und bei der späteren Behandlung. Hier erläutern wir die Symptome für akute und chronische Leukämie.

Blutkrebs Symptome bei akuter Leukämie

Die beiden akuten Formen des Blutkrebs heißen akuter myeloischer Leukämie und akute lymphatische Leukämie, kurz AML und ALL. Bei beiden Formen treten bereits in frühen Stadien Blutkrebs Symptome auf. Dazu gehören:

– Müdigkeit und Leistungsminderung
– nächtliches Schwitzen
– anhaltendes Fieber ohne erkennbare Ursache
– Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit

Bei einer akuten Leukämie bildet der Körper eine große Zahl unreifer weißer Blutkörperchen, welche die gesunden weißen und roten Blutkörperchen und die Blutplättchen verdrängen. Dadurch kommt es zu weiteren Blutkrebs Symptomen wie Blutarmut. Diese äußert sich durch Blässe, Herzrasen, Luftnot und häufig auftretendes Schwindelgefühl. Da weniger Blutplättchen gebildet werden, welche für die Blutgerinnung verantwortlich sind, kommt es zu einer stärkeren Blutungsneigung, zum Beispiel zu häufigerem Zahnfleisch- und Nasenbluten. Durch die Abnahme der weißen Blutkörperchen erhöht sich die Anfälligkeit für Infekte. Blutkrebs äußert sich daher auch durch Anzeichen einer geforderten Immunabwehr wie beispielsweise geschwollene Lymphknoten, vergrößerte Leber und Milz, Hautausschläge und Zahnfleischwucherungen.

Blutkrebs Symptome bei chronischem Verlauf

Nur wenige Blutkrebs Symptome deuten auf den chronischen Verlauf der Leukämie hin. Die chronische myeloische Leukämie (CML) und chronische lymphatische Leukämie (CLL) verlaufen oft jahrelang ohne Beschwerden, bevor die Entartung der Knochenmarkszellen festgestellt werden kann. Im frühen Stadium fühlen sich Betroffene meist nur müde und abgeschlagen. Erst im späteren Verlauf treten Blutkrebs Symptom auf, die denen der akuten Leukämie ähnlich sind.

Die chronische Leukämie verläuft in drei Phasen, die sich durch unterschiedliche Symptome erkennbar machen: In der chronisch stabilen Phase der chronischen Leukämie bildet der Körper zu viele weiße Blutkörperchen (Leukozytose). Das führt zu einer vergrößerten Milz, die sich durch ein Druckgefühl im Oberbauch bemerkbar machen kann. In der anschließenden Akzelerationsphase nimmt die Zahl der weißen Blutkörperchen weiter zu, es zeigen sich Blutkrebs Symptome wie Blässe, Herzrasen, erhöhte Blutungsneigung und Atemnot, manchmal auch Nachtschweiß und Fieber, die Leber vergrößert sich. In der letzten Krankheitsphase, der sogenannten Blastenkrise, gelangen vom Knochenmark aus unreife Blutkörperchen in den Blutkreislauf, die Blutkrebs Symptome verstärken sich.

Blutkrebs Symptome sowohl für die akute wie auch für die chronische Leukämie sind unspezifisch und könnten auch auf andere Erkankungen hindeuten. Eine frühe ärztliche Abklärung der genannten Symptome ist daher wichtig.

Neurodermitis Ernährung – Worauf achten?

Ein wichtiger Schritt in der Behandlung der chronischen Hautkrankheit ist die richtige Neurodermitis Ernährung. Eine gesunde Ernährung kann Neurodermitis zwar nicht heilen, die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel kann aber dabei helfen, Symptome zu lindern und neuen Schüben vorzubeugen. Mit der richtigen Neurodermitis Ernährung können Betroffene daher selbst Einfluss auf das Krankheitsbild nehmen. Schon während der Schwangerschaft und Stillzeit können Mütter mittels ihrer Ernährungsweise dazu beitragen, Neurodermitis bei ihren Kindern vorzubeugen. Säuglinge, die mindestens sechs Monate gestillt werden, erkranken Medizinern zufolge seltener an Neurodermitis. Gibt es in der Familie bereits Fälle von Allergien oder Neurodermitis, sollten Eltern nach der Stillzeit hypoallergene Beikost verabreichen.

Mediziner gehen davon aus, dass rund 30 Prozent der von Neurodermitis betroffenen Kinder und Erwachsenen an Lebensmittelallergien leiden. Eine gesunde Neurodermitis Ernährung basiert daher in erster Linie darauf, die Allergieauslöser zu vermeiden. Ein Allergietest beim Hautarzt oder Allergologen ermittelt, gegen welche Lebensmittel genau Allergien vorliegen. Häufige Allergieauslöser sind zum Beispiel Kuhmilch, Eier, Nüsse oder Zitrusfrüchte. Für eine wirkungsvolle Neurodermitis Ernährung müssen Betroffene auf diese Lebensmittel verzichten. Zusammen mit dem Arzt lässt sich ein individuell abgestimmter Ernährungsplan erstellen. Allergien können sich im Laufe des Lebens verändern, aus diesem Grund sollten Neurodermitis-Patienten sich regelmäßig neu untersuchen lassen und ihren Ernährungsplan gegebenenfalls anpassen.

Unabhängig von konkreten Lebensmittelallergien gehört zu einer gesunden Neurodermitis Ernährung das Kochen mit frischen Zutaten. Auf Zusätze wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Farbstoffe reagieren Neurodermitis-Betroffene stärker als andere Menschen. Fertiggerichte sollten Betroffene daher meiden. Achtung: Auch natürliche Lebensmittel wie Tomaten und Hefe enthalten den Geschmacksverstärker Glutamat. Viele Patienten berichten darüber hinaus, dass der Genuss von Alkohol das Hautbild verschlechtert. Alkohol sollte im Rahmen der Neurodermitis Ernährung daher, wenn überhaupt, nur in Maßen genossen werden. Positiv auf das Hautbild auswirken können sich frisches Obst und Gemüse sowie Fisch, vor allem Seefisch, der reichlich Omega 3-Fettsäuren enthält. Obst und Gemüse kann durch andünsten und kurzes Garen verträglicher gemacht werden.

Auf welche Lebensmittel Neurodermitis-Patienten reagieren, ist sehr individuell. Um die passende Neurodermitis Ernährung zu finden, hilft es, ein Ernährungstagebuch zu führen. Hier tragen Betroffene ein, welche Lebensmittel sich negativ auf das Hautbild auswirken und welche sie ohne Symptome genießen können.

Brustkrebs Symptome bei Frauen

Brustkrebs Symptome: Welche Warnsignale sollten Sie beachten?

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart für Frauen in Deutschland, etwa jede zehnte Frau erkrankt. Die Krebsart ist tückisch, da im frühen Stadium kaum Brustkrebs Symptome auftreten und Frauen in der Regel keine Beschwerden haben. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Brüste regelmäßig selbst untersuchen und so frühzeitig auf mögliche Brustkrebs Symptome aufmerksam werden. Wir erklären, auf welche Anzeichen Sie achten müssen.

Welche Brustkrebs Symptome gibt es?

Im frühen Stadium verursacht Brustkrebs keine Schmerzen oder sonstige Beschwerden. Je früher der Krebs erkannt wird, umso besser sind jedoch die Heilungsaussichten. Lassen Sie daher das Abtasten Ihrer Brüste zur Routine werden und nehmen Sie sich am besten täglich Zeit dafür. Auf diese Weise erkennen Sie kleine Veränderungen bereits frühzeitig. Wichtig zu wissen, wenn Sie Brustkrebs Symptome erkennen möchten: Rund die Hälfte aller Tumore entsteht im oberen äußeren Bereich der Brust, etwa 15 Prozent treten im inneren oberen Bereich auf.

Brustkrebs Symptome sind zum Beispiel gut tastbare Knoten. Einen Knoten erkennen Sie daran, dass dieser sich nicht verschieben lässt und sich fest anfühlt. Knoten sind in aller Regel schmerzlos. Ertasten lassen sie sich erst ab einer Größe von ein bis zwei Zentimeter. Stellen Sie einen Knoten fest, sollten Sie diesen Tastbefund daher immer von einem Frauenarzt abklären lassen. Nicht jeder Knoten bedeutet Krebs – aber ob es sich tatsächlich um Brustkrebs Symptome handelt, kann nur der Arzt feststellen.
Symptome bei bereits weiter fortgeschrittener Erkrankung sind zum Beispiel Knochen schmerzen, Atembeschwerden und Gewichtsverlust, die durch Metastasen ausgelöst werden. Suchen Sie daher bei derartigen Beschwerden möglichst schnell Ihren Arzt auf.

Frühe Brustkrebs Symptome erkennen

Einige Brustkrebs Symptome können sich bereits einstellen, bevor Knoten entstehen. Die folgenden Anzeichen sollten Sie aufhorchen lassen:

– Ihre Brustwarzen verändern sich: neu aufgetretene Einziehungen oder Einsenkungen können Hinweise auf einen entstehenden Tumor sein.
– Es treten Hautveränderung oder Hautabsonderungen an der Brust auf wie großporige Haut, Entzündungen oder Rötungen.
– Die Brustwarze sondert blutiges oder klares Sekret ab.
– Die Brustgröße verändert sich plötzlich.
– Die Haut erscheint an einer Seite der Brust eingezogen.
– Es treten Schwellungen oder Knoten in der Achselhöhle auf. Diese können nicht nur auf eine Infektion, sondern auch auf Lymphknoten-Metastasen hindeuten.

Brustkrebs Symptome: Verdacht vom Arzt abklären lassen

Stellen Sie diese Symptome bei sich fest, sollten Sie den Brustkrebs-Verdacht vom Frauenarzt abklären lassen. Nehmen Sie auch Termine zur Früherkennungsuntersuchung wahr. Dabei tastet der Gynäkologe die Brust und das umliegende Lymphgewebe gründlich ab und kann auf diese Weise frühzeitig Brustkrebs Symptome erkennen.

Neurodermitis Ursachen und Behandlung sowie Therapie

Neurodermitis, auch atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis genannt, ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung. Zu den Neurodermitis Symptomen gehören gerötete, trockene und juckende Haut, die zumeist in Schüben auftritt. Bei vielen Patienten sind vor allem Gesicht, Kopfhaut und Hände betroffen. Neurodermitis tritt oft im Säuglings- oder Kleinkindalter zum ersten Mal auf. Die Symptome können während der Pubertät verschwinden oder sich zumindest mildern, aber auch Erwachsene sind von der chronischen Hauterkrankung betroffen. Was sind die Neurodermitis Ursachen, welche Ansätze für eine Neurodermitis Therapie gibt es? Kann eine spezielle Neurodermitis Ernährung helfen? Wir haben Antworten auf diese und weitere Fragen zusammengestellt.

Neurodermitis Ursachen: Was löst die Hautkrankheit aus?

Wer von Neurodermitis betroffen ist, kennt die quälend juckenden, trockenen Hautstellen, die sich unschön gerötet und schuppig zeigen. Was die Hautkrankheit genau auslöst, ist nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass das atopische Ekzem nicht ansteckend ist. Vielmehr sind die Neurodermitis Ursachen genetischer Natur. „Atopisch“ bedeutet, dass die Krankheit durch eine überschießende, fehlgesteuerte Immunreaktion ausgelöst wird. Das Immunsystem reagiert dabei auf eigentlich harmlose Stoffe wie Hausstaub, Blütenpollen oder bestimmte Nahrungsmittel, sogenannte Allergene. Lymphozyten, weiße Blutkörperchen, produzieren Abwehrstoffe gegen diese Allergene, unter anderem Immunglobulin E, abgekürzt IgE. Kommt IgE mit verschiedenen Botenstoffen des Immunsystems zusammen, löst es die entzündliche Hautreaktion aus, die typisch für die Neurodermitis ist. Weiße Blutkörperchen und der entzündungsfördernde Botenstoff Histamin verstärken die Abwehrreaktion und lösen das unangenehme Jucken aus. Die Veranlagung dafür wird von Eltern an ihre Kinder weitervererbt.

Neurodermitis Ursachen sind zudem Umwelteinflüsse: Ein akuter Neurodermitis-Schub kann so zum Beispiel durch den Kontakt mit bestimmten Allergenen ausgelöst werden, oder durch eine mechanische Reizung der Haut. Ist das Immunsystem durch Infektionen oder ungewohnte klimatische Bedingungen belastet, kann dies ebenfalls zur Hautreaktion führen. Auch psychischer Stress gehört zu den Neurodermitis Ursachen, da auch Stress das Immunsystem belastet.

Neurodermitis Behandlung: Gibt es eine wirkungsvolle Neurodermitis Therapie?

Die Neurodermitis Behandlung setzt sich aus zwei Stufen der Neurodermitis Therapie zusammen: Die Basisbehandlung und die Therapie der Hautentzündung.
– Stufe 1 der Neurodermitis Behandlung, die Basistherapie, besteht in einer täglichen Anwendung von Cremes und dem Vermeiden von Auslösefaktoren.
– Stufe 2 ergänzt die Neurodermitis Therapie durch Medikamente, welche die Immunantwort des Körpers herunterregeln und auf diese Weise die Schübe abmildern. Derartige Medikamente können in Form von Neurodermitis Creme oder in Form von Tabletten oder Infusionen verabreicht werden.

Die Stärke der Medikamente hängt von der Schwere der akuten Schübe ab. Bei leichten bis mittelschweren Ekzemen reicht häufig eine äußerliche Behandlung mit Neurodermitis Creme aus. Bei schwereren Schüben können Antihistaminika, anti-allergene Mittel, zum Einsatz kommen. Die Neurodermitis Therapie sollte möglichst früh beginnen, bevor der Schub in voller Stärke ausgebrochen ist.

Eine weitere Möglichkeit der Neurodermitis Behandlung ist die Lichttherapie. Der Hautarzt bestrahlt die betroffenen Stellen mit UV-Licht, das Entzündungsquellen in der Haut hemmt. Der Aufenthalt im Reizklima, zum Beispiel an der See oder im Gebirge, kann Neurodermitis Symptome ebenfalls mildern. Die Luft in diesen Gebieten ist allergiearm, die UV-Einstrahlung hoch. Zur Neurodermitis Therapie kommt daher auch eine Kur an Nord- oder Ostsee oder in den Alpen in Frage.

Verschiedene Hausmittel wie Umschläge mit warmer Weizenkleie oder mit kaltem Wasser unterstützen die Neurodermitis Behandlung und können akuten Juckreiz lindern. Hausmittel sollten Sie jedoch nicht als alleinige Neurodermitis Therapie einsetzen.